Wir übernachten in Armacao de Pera - kein schöner Ort, dafür aber ein traumhafter, 3 km langer Sandstrand und das Hotel liegt direkt daran. Außerdem kann man kilometerweit entlang der Klippen wandern - immer mit einem tollen Ausblick auf das Meer!

Nach ausgiebiger Erkundung der Küste fahren wir mit dem Bus nach Albufeira, einem - wie wir finden - reizenden, an einer von bizarren Felsklippen geschützten Bucht gelegenen, Städtchen mit vielen Hotels und Restauants. Hier kann man einen schönen Tag verbringen - ein bisschen bummeln, durch die schmalen Gassen schlendern und essen... super frisch gegrillte Sardinen mit Champagner-Sangria - wir lassen es uns gut gehen!

Viel interessanter ist natürlich ein Ausflug nach Lagos und Sagres. Die Stadt Lagos - einstige Hauptstadt der Algarve, bietet einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. eine moderne Steinplastik des Königs Sebastiao, den Praca de Republika und eine kleine Fußgängerzone. Richtung Sagres erstreckt sich einer der malerischsten Küstenabschnitte der Algarve mit prächtigen Felsbildungen und zahlreichen Grotten, die man auch per Boot erkunden kann. Beidseitig liegen schöne Badestrände.

Weiter geht es nach Sagres, einem Hafenstädtchen am westlichen Ende Europas. Hier geht es sehr windig zu, aber es ist schon beeindruckend, wenn Mittelmeer und Atlantik aufeinander treffen. Und - nicht zu vergessen - hier gibt es die letzte (deutsche) Bratwurst vor Amerika!!!

Wer noch nicht genug gesehen hat, dem sei noch ein Ausflug insw Hinterland empfohlen - nach Silves und in die Serra de Monchique. Silves, ein von Korkeichenwäldern umgebenes Landstädchen am Rio Arade, war einst Hauptstadt des maurischen Al-Gharb (Algarve). Als geistiges und kulturelles Zentrum wetteiferte es damals hinsichtlich Glanz und Einfluss mit Granada, heute ist es zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Weithin sichtbar erhebt sich aber die mächtige Zinnenbekrönte Maurenburg - Castelo dos Mouros. Heute ist sie wundervoll restauriert für Freilichtaufführungen und Konzerte. In der Nähe noch die gotische Kathedrale (im 13 Jahrhundert über einer Moschee erbaut) mit den Gräbern mehrerer Kreuzfahrer.

Danach geht es in die reizvolle Serra de Monchique, eine liebliche Hügellandschaft mit viel Landwirtschaft. Am Hauptort Monchique vorbei, erreicht man die Aussichtsterrasse Estalagem Abrigo da Montanha und die Bergkuppe Fóia, die mit 902m höchte Erhebung dieses Gebirges. Weiter unterhalb liegt das kleine, altbekannte Thermalbad Caldas de Monchique, das bei Rheuma und Hautleiden hilft.

Den Rest der Woche verbringen wir am Pool bzw. mit Hotelbesichtigungen.